Kopfbahnhof H0

Damit sowohl die Mitglieder als auch die Besucher ihre privaten Fahrzeuge auf unserer entstehenden H0-Anlage fahren lassen können, haben wir uns für ein aufwändiges Konzept entschieden.

 

 

 

 

Neuestes Projekt ist die Erstellung einer H0-Anlage (Maßstab 1:87). Anstoß war, daß nach dem Umzug im Jahre 2012 nach Unterhaun geeignete Räume zur Verfügung standen und neu in den Verein eingetretene Mitglieder sich besonders für diese Baugröße interessierten.

Der Bau der Anlage ist noch nicht in allen Teilen begonnen worden. Ein großer Bahnhof fehlt bisher, die Strecken dorthin sind im Bau. Die entsprechenden Arbeiten werden voraussichtlich weitere zwei bis drei Jahre dauern. Ein Vorlaufbetrieb mit eingeschränkten Fahrmöglichkeiten auf der noch nicht fertiggestellten Anlage ist bereits möglich.

Damit sowohl die Mitglieder als auch die Besucher (während der Clubabende) ihre privaten Fahrzeuge auf der entstehenden H0-Anlage fahren lassen können, hat sich die H0-Gruppe für ein aufwändiges Konzept entschieden.

Das Besondere dabei ist, daß sich diese Anlage für Fahrzeuge mehrerer Modellbahnfabrikate sowie analoge bzw. digitale Stromversorgungen eignet. Damit können gleichzeitig sowohl Märklin-Fahrzeuge als auch solche entsprechend der Norm Europäischer Modellbahnen NEM (z.B. Fleischmann, Roco oder Piko) fahren. Betrieblicher Mittelpunkt der Anlage ist der große Kopfbahnhof „Herstal“, in dem Fahrzeuge des Märklin- und NEM-Systems verkehren und Wagen auf das jeweils andere System übergehen können. Herstal besitzt als betrieblicher Mittelpunkt sechs Bahnsteiggleise, und zwar jeweils drei für Gleichstrombetrieb und drei Gleise, die mit Gleichstrom oder mit Wechselstrom versorgt werden können. Über eine Strecke des Märklin-Systems wird der Bahnhof Märksheim erreicht, hinter dem eine Wendeschleife liegt, über die die Züge zurückkehren können.

NEM-Züge erreichen über eine Gleichstromstrecke einen Bahnhof mit integrierter Schleife (derzeit noch in Planung). Züge beider Systeme können aber auch am Kopfbahnhof vorbeifahren und gelangen über eine Rampe zu einer Schleife unter der Stadt Herstal; geöffnet wird die untertage geführte Strecke für die Station „Unterberg“. Ein hier angeschlossener Abstellbahnhof kann Züge bis zum nächsten Einsatz speichern. Ferner wird eine Straßenbahn durch eine Stadtlandschaft verkehren. Sie wird insbesondere die neuerdings realisierte Verbindung zwischen Eisenbahn und Straßenbahn, die es zuerst in Karlsruhe gab, aber inzwischen auch in Kassel gibt, demonstrieren. Die Ausrüstung mit Oberleitung für die Straßenbahnstrecke und einen Teil der Fernbahn ist im Bau.

Derzeit wird ein computergesteuertes Stellwerk eingerichtet, mit dem die gesamte Anlage gesteuert werden soll. Einige Elementarfunktionen wie Weichenstellung sind schon wirksam.

Straßenbahn H0

Straßenbahn
Eine Straßenbahnstrecke verbindet als normalspurige Überlandstraßenbahn Märksheim mit Herstal. Innerhalb der Wendeschleife Märksheim liegt ein kleines Industriegebiet mit Gleisanschluß. Die Straßenbahnstrecke führt weiter in Hochlage. Über ein Verbindungsgleis ist sie mit der Vollbahn verknüpft. Eine Rampe, die genau über der Vollbahnrampe liegt und eine Begegnungsstation enthält, führt in die Stadt Herstal, wo eine im Straßenbereich liegende Wendeschleife um einen Häuserblock führt. Wegen der engen Radien kann das Gleis dort außer von Straßenbahnfahrzeugen nur von Loks und Wagen mit kurzem Radstand befahren werden. Ein Anschluß führt zu einem Gleislager. Im Endausbaustadium wird noch ein Depot angeschlossen, neben dem ein Gewerbegebiet mit Güterwagenentladestation liegt. Dieses motiviert den Einsatz von Güterstraßenbahnen. Es ist vorgesehen, den Betrieb auf der Straßenbahn mittels Computerstellwerk und Digitalsteuerung vollautomatisch mit bis zu drei Fahrzeugen durchzuführen.

 

 

Text: Carsten-Rainer Warninghoff

   
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